• 22Jun

    Jeder, der sich mit gutem Champagner auskennt, kennt auch den Perignon. Dieser Schaumwein gehört wohl zu den beliebtesten überhaupt. Allerdings wissen nur die wenigsten, wie der Champagner zu seinem Namen kommt und welche große Rolle der Namensgeber in der Geschichte der Schaumweine spielt.
    Pierre Perignon auch genannt Dom Perignon war ein französischer Benediktanermönch, der Ende des 17. bis Anfang des 18. Jahrhunderts lebte. Zu Lebzeiten war er Kellermeister seines Klosters und gleichzeitig zuständig für die wirtschaftliche Versorgung der Abtei.Während seiner Arbeit rund um die Weinproduktion und den Vertrieb des Weines, welcher das wirtschaftliche Überleben der Gemeinde sicherte, entwickelte Dom Perignon zusammen mit einem Mönchsbruder die sogenannte Méthode champenoise, ein Verfahren der Flaschengärung, maßgeblich weiter. Damit brachte er die Champagner Erzeugung um einen wesentlichen Schritt voran.
    Darüber hinaus ist auf Dom Perignon aber auch noch eine andere ganz wesentlich Entwicklung zurückzuführen. In einer Untersuchung ermittelte er nämlich, dass der durchschnittliche Verzehr an Wein eines Mannes beim Abendessen bei ca. 0,7 Litern liegt. Damit haben wir die heute selbstverständliche Flaschengröße dem Herrn Perignon zu verdanken.
    Diese Errungenschaften in Bezug auf die Herstellung des Champagners sowie natürlich die Flaschengröße hatten zur Folge, dass der bekannte Hersteller Moet & Chandon einen seiner besten Champagner nach Perignon ernannt hat. Der Dom Perignon stellt seit seiner Markteinführung einen Verkaufsschlager dar. Trotz des doch nicht geringen Preises sprechen die Zahlen für ihn. Dies hängt natürlich mit dem unverwechselbaren Geschmack des Perignon zusammen. Wer diesen Champagner also noch nicht getestet hat, der sollte dies schnell tun.

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