• 16Dez

    Der Sekt, dessen Name sich vom lateinischen Wort „secco” = trocken ableiten lässt, ist nicht nur ein allseits beliebtes Getränk zu den verschiedensten Anlässen, die Herstellung dieses beliebten Schaumweins bedarf auch heute noch weitreichender Erfahrung und Geduld.

    Sekt gilt weltweit als die kultivierteste Veredelungsstufe des Weines. Bei der Sektherstellung in Sektkellereien kommen in der Regel drei Verfahren zur Anwendung:

    Die klassische /traditionelle Flaschengärung (méthode champenoise), die Tankgärung (méthode charmat) oder das Transvasierverfahren. Jedes dieser Verfahren unterliegt strengen Vorschriften, die versichern, dass der Konsument einen qualitativ hochwertigen Sekt erhält.

    So muss zum Beispiel der Alkoholgehalt im Endergebnis mindestens bei 10 Vol.% liegen und der Gesamt-Schwefeldioxidgehalt darf maximal 185 mg/l betragen.

    Darüber hinaus ist sogar auch noch festgelegt, wie die Sektflasche auszusehen hat, und dass Sekt nur in einer bestimmten Glasflasche abgefüllt und verkauft werden darf, die entsprechend verschlossen sein muss, jeder kennt z.B. die typische „Pilzform” des Flaschenverschlusses.

    Viele fragen sich vielleicht, worin der Unterschied zwischen Sekt und sogenanntem Perlwein liegt, die Antwort ist ganz einfach:

    Der Perlwein ist die billigste und unedelste Möglichkeit, ein Getränk herzustellen, was dem Sekt ähnlich ist.

    Hierfür wird der Wein einfach mit Kohlensäure zu versetzt, anstatt ihn in einem langen und liebevollen Verfahren zu richtigem Sekt zu verarbeiten.

    Dieses Verfahren ist jedoch in Deutschland für Sekt nicht erlaubt, die Dauer für die Herstellung von Sekt beträgt meist zwischen drei Wochen und drei Monaten, da die Hefe, die zur Fertigung von Sekt benötigt wird, so lange braucht, bis sie fertig gegoren ist, und das edle Getränk zu dem gemacht hat, als was wir ihn eigentlich kennen.

    Noch heute zählt Deutschland zu den größten Sektmärkten der Welt, obwohl der Markt in den vergangenen Jahren aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rückläufig war. Seit 2005 geht es jedoch wieder aufwärts und der Markt konnte wieder ein Wachstum verzeichnen.

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